Linz: Erstes A7-Bypass-Stück eröffnet

Verkehr aus dem Norden rollt über die neue Donauquerung

Seit Montagfrüh rollt der Verkehr in Linz über das erste Stück des A7-Bypasses auf der Voestbrücke. Die 41 Jahre alte Donauquerung ist der Dreh- und Angelpunkt des täglichen Linzer Verkehrsaufkommens.

Mehr als 100.000 Fahrzeuge befahren sie täglich. Nun haben jene, die aus Richtung Norden kommen, eine zusätzliche Mobilitätsoption und können über den donauaufwärts liegenden Bypass auf die Hafenstraße abfahren. Ebenso steht auf dieser Seite der neue Geh- und Radweg zur Verfügung. Gestern wurde das erste Teilstück symbolisch eröffnet.

„Um Oberösterreich wieder stark zu machen und die staugeplagten Pendler zu entlasten, braucht es vor allem eine leistungsfähige Infrastruktur – im Öffentlichen Verkehr, aber auch auf der Straße. Denn schnelle Verbindungen fördern Wirtschaftswachstum, schaffen Arbeitsplätze und steigern die Lebensqualität.

Mit der Fertigstellung und Verkehrsfreigabe der oberstromigen Bypass-Brücke ist ein wesentlicher Schritt in diese Richtung gesetzt worden“, betonte dabei Landeshauptmann Thomas Stelzer.

Bei der Asfinag steht Linz im Fokus der Infrastruktur-Investitionen. Vorstandsdirektor Hartwig Hufnagl bezeichnete die Erweiterung der Voestbrücke als eines der wichtigsten Autobahn-Projekte in ganz Österreich.

Die Teilverkehrsfreigabe sei ein ganz wesentlicher Meilenstein im Projekt, das mit der Gesamtverkehsfreigabe Mitte September seinen Abschluss finden werde. Die daran anschließende Sanierung der bestehenden Voestbrücke ist für die Jahre 2022/23 geplant.

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