Linz geht wieder an die Decke

Der TGW Lentos Jump ist mittlerweile eine weltweite Kultveranstaltung

Beim 4. TGW Lentos Jump gehen Weltklasse-Stabathleten wieder an ihre Grenzen.
Beim 4. TGW Lentos Jump gehen Weltklasse-Stabathleten wieder an ihre Grenzen. © TGW Lentos Jump

Nicht einmal ein Meter Platz bleibt den Athleten, wenn sie die Latte unter dem Lentos-Fenster überqueren. Bei einem Stabhochsprung-Satz auf 5,80 Meter sind exakt 84 Zentimeter frei, dann fällt, frei nach Asterix, einem der Himmel auf den Kopf. Dann touchiert der Springer die Lentos-Unterseite. Diese ist verspiegelt, die Stabhochspringer stemmen sich also zusätzlich ihrem Spiegelbild entgegen, ein weiterer kleiner Nervenkitzel. Genau das, diese „perfekte Architektur“, die dichte Stimmung, der sensationelle Ausblick auf die Donau und Urfahr, diese Faktoren machen den TGW Lentos Jump zu einer Kultveranstaltung. „Wir hatten Anfragen von Stabhochspringern aus aller Welt,“ berichtet Organistaor Roland Werthner vom Veranstalterklub TGW Zehnkampfunion.

Bei der vierten Auflage des Kultspringens werden am 12. September zahlreiche Top-Stabartisten Linz die Ehre geben. Mit Timur Morgunov (RUS) betritt der aktuell weltbeste Stabhochspringer die Lentos-Bühne, exakt sechs Meter beträgt seine persönliche Besthöhe. Mit Axel Chapelle (FRA) und den Tschechen Jan Kudlicka (5,88 m) und Michal Balner (5,83 m) sind Höhenflüge garantiert, aus Österreich sind Riccardo Klotz und Sebastian Ender am Start.

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Im Vorprogramm geben drei EM-Finalistinnen, Österreichs beste Junioren, oder die Volleyballerinnen von Askö Linz-Steg Proben ihres Könnens, bei freiem Eintritt, wie gehabt.

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