Linz schafft Infrastruktur für die „Digitale Schule“

„Pakt für Linz“ eint alle Fraktionen im Gemeinderat

Schon 2015 hat der Linzer Gemeinderat unter dem Titel „Pakt für Linz“ einstimmig die Modernisierung der EDV-Infrastruktur in den städtischen Pflichtschulen beschlossen.

Mehr als drei Millionen Euro hat die Stadt Linz seither in die Modernisierung der schulischen IT-Infrastruktur investiert. Dadurch wurde auch die Basis geschaffen, dass alle öffentlichen Linzer Mittelschulen die nötigen Grundvoraussetzungen erfüllen, um an der mit dem Schuljahr 2021/2022 startenden Bundes-Initiative „Digitale Schule“ teilnehmen zu können.

Ein Kernelement dieser Initiative ist die Ausstattung der Schülerinnen und Schüler der 5. und 6. Schulstufe mit mobilen Endgeräten. Um den optimalen Nutzen dieses Projekts bestmöglich zu unterstützen, werden in einem nächsten Schritt weitere 200.000 Euro in die Hand genommen, um auch die Klassenräume der städtischen Mittelschulen mit Laptops auszustatten und die WLAN-Infrastruktur auszubauen.

„Die aktuelle Modernisierungs-Offensive ist vor allem auf die Zukunft unserer Kinder fokussiert“, stellte dazu am Montag Bürgermeister Klaus Luger (SPÖ) fest, während Grünen-Bildungsreferentin StR Eva Schobesberger betont: „Durch die zeitgemäße Ausstattung unterstützen wir ganz konkret die Lehrerinnen und Lehrer dabei, unseren Kindern digitale Kompetenzen bestmöglich vermitteln zu können.“

„Die Verbesserung der IT-Infrastruktur und Aufrüstung der Linzer Schulen ist ein brandaktuelles Thema – das hat insbesondere das vergangene Corona-Jahr gezeigt“, fordert ÖVP-Klubobfrau Elisabeth Manhal eine Ausweitung auf die Volksschulen.

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