Linz wird der Standort der neuen Technischen Uni

Landeshauptmann Stelzer und Minister Polaschek präsentierten weitere Details

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Am Freitag wurde die Standortfrage der geplanten neuen Technischen Universität in Oberösterreich beantwortet: Die zukunftsträchtige Ausbildungsstätte werde in der Landeshauptstadt Linz am Standort der Johannes Kepler Universität (JKU) errichtet.

Das teilten am Freitagnachmittag Landeshauptmann Thomas Stelzer, Bildungsminister Martin Polaschek und Wirtschaftslandesrat Markus Achleitner mit.

Linz bietet viele Wege der akademischen Vernetzung

Große Vorteile seien dort die vielfältigen Chancen der Vernetzung: Man ermögliche der neuen TU enge Kooperationen mit bereits ansässigen Universitäten sowie mit Wirtschaft, Industrie, NGOs und dem Kunstbereich, verwies Stelzer etwa auf die Ars Electronica.

5000 Studierende sollen am Campus lernen

Im Vollausbau sollen 5000 Studierende am TU-Campus lernen. Die TU werde „internationale Strahlkraft entwickeln“ und Expertinnen und Experten nach Österreich und Oberösterreich holen, betonte Stelzer. Besonders attraktiv sei der interdisziplinäre und ganzheitliche Ansatz, sagte Gerhard Eschelbeck, Leiter der Konzeptgruppe. Diese hat nun auch den Endbericht zum inhaltlichen Konzept vorgelegt: Die breite Perspektive werde auf Digitalisierung und Transformation liegen.

Dabei habe man sich überlegt, „wie aus digitalem Nutzen Wertschöpfung und Arbeitsplätze werden können“, verwies Achleitner auf die enge Verzahnung mit der Wirtschaft und sprach von einer „Jahrhundertchance“.

Es gehe darum, den digitalen Wandel aktiv mitzugestalten, sagte Stelzer: „Als Hochtechnologieland haben wir auch beste Voraussetzungen, neue Arbeitsplätze, Gründungen sowie Betriebsansiedelungen in diesem Zukunftsbereich zu schaffen.“

Praxis steht schon im Studium im Fokus

Der Unterricht erfolgt auf Englisch. Die Praxis steht bereits beim Studium im Fokus: Alle Studierenden sind in reale Projekte eingebunden. Für Minister Polaschek ist die künftige TU „ein wissenschaftspolitischer Meilenstein, der die Universitätslandschaft bereichern wird“.

Die neue Uni geht auch in die Regionen

Neben dem zentralen Campus wird es auch Forschung in „Pop-Up Außenstellen“ in und außerhalb von Linz geben. In einem eigenen „Hub“ werde der Austausch mit der Bevölkerung stattfinden. Dort können etwa Start-ups ihre Ideen präsentieren, zudem werden dort Veranstaltungen stattfinden. Neben der physischen Uni wird es auch einen virtuellen Campus geben.

Start im Wintersemester 2023, voller Betrieb 2024

Die neue TU wird im Wintersemester 2023/24 starten, ab 2024/25 wird es den vollen Studienbetrieb geben. Vorerst werde sich die neue Uni in Gebäuden der JKU einmieten, erlärte Minister Polaschek.

Erfreut über die Standortentscheidung zeigte sich JKU-Rektor Meinhard Lukas. Mit der Formel „Zwei Universitäten, ein Campus“ könne man Synergien optimal nutzen. In Wels, das sich auch als Uni-Standort beworben hatte, will man nun Kooperationsprojekte mit der neuen TU entwickeln. Auch wolle man ein Start-up-Zentrum initiieren, sagte Bgm. Andreas Rabl.

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