Linzer servierten Graz Matchpuck

Black Wings stehen nach 2:5-Heimpleite mit Rücken zur Wand

Brian Lebler (l.) beendete endlich seine Torflaute, gebracht hat's nichts.
Brian Lebler (l.) beendete endlich seine Torflaute, gebracht hat's nichts. © BWL/Eisenbauer

War das bereits das letzte Heimspiel in dieser Saison für die Black Wings? Angesichts des frühen Zeitpunktes eine ungewohnte Vorstellung, nach der 2:5-Niederlage gegen Graz und dem damit verbundenen 1:3-Serienrückstand aber auch eine durchaus realistische. Die Steirer haben nun im fünften Duell der Best-of-7-Serie am Freitag den ersten Matchpuck für den Aufstieg ins Halbfinale am Schläger.

Den bekamen die 99ers teilweise auch von den Linzern selbst serviert, die dem Gegner das Leben und vor allem das Toreschießen oftmals zu einfach machten.

Dabei waren die Wings sogar früh in Führung gegangen, weil Brian Lebler endlich seine Torflaute ad acta gelegt hatte (4.) — es war der erste Treffer der Nummer sieben nach sechs punktelosen Partien, der erste daheim seit dem 25. Jänner beim 4:1 gegen Dornbirn.

Wie so oft in dieser Saison verhalf der Vorsprung zu keinen größeren Taten und war nur von kurzer Dauer. Erst glich Caito per Innenstange aus (8.), dann stellte Setzinger nach einem Scheibenverlust der Wings direkt von der Strafbank kommend im Gegenstoß auf 1:2 (17.). Dem dritten Gegentreffer zum 2:3 ging ein unnötiger Fehler im Aufbau voraus, Kragl patzte, Grafenthin kam unverhofft an den Puck und bezwang Ouzas ins kurze Eck (34.).

Bitter: Sieben Minuten später musste der Linzer Keeper verletzt raus, nach einem Gerangel, bei dem nur Kristler eine Strafe kassierte. Mit dem 2:4 durch Oberkofler, bei dem wieder zwei Grazer unbedrängt angreifen durften, war alles erledigt. Yellow-Horn setzte den Schlusspunkt (51.). cg

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