Meinung

von Markus Ebert

Lob für 100 Prozent

Woche eins des Alltags im Ausnahmezustand neigt sich dem Ende zu, zumindest weitere drei Wochen werden folgen.

Man sollte sich nichts vormachen — und die Regierung gaukelt uns da auch nichts vor —: Auch wenn ein gewisser Gewöhnungseffekt an das beschränkte Leben eintritt, wird es in der nächsten Zeit nicht einfacher.

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Umso wichtiger ist, dass funktioniert, was man zur Bewältigung des Alltags braucht: Eine leistungsfähige Gesundheitsversorgung, eine intakte Daseinsvorsorge, die Versorgung mit den Gütern des täglichen Bedarfs, und, ja auch das, die Versorgung mit Möglichkeiten zur Ablenkung, auch wenn und gerade weil diese hauptsächlich in den eigenen vier Wänden stattfinden muss.

Nur eines darf nicht als Selbstverständlichkeit angesehen werden: Die Arbeit jener, die mit größtmöglichem Einsatz dafür sorgen, dass das Werkel läuft. Sie haben es sich verdient, dass sich die Österreicherinnen und Österreicher an die Vorgaben halten — wobei zu hoffen ist, dass das Verhalten des größten Teils der Bevölkerung auch noch positiven Einfluss auf die letzten Unbelehrbaren hat.

„Umso wichtiger ist, dass funktioniert, was man zur Bewältigung des Alltags braucht.“

Denn letztlich sollte für 100 Prozent gelten, was Kanzler Sebastian Kurz gestern als Lob an die Landsleute formuliert hat: „Wir sind beeindruckt von dem, was Sie leisten“.

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