Lockdown kann Christkind nichts anhaben

Trotz Lockdowns werden die Österreicherinnen und Österreicher auch heuer wieder in etwa so viel für Weihnachtsgeschenke ausgeben wie in den Jahren davor. Handelsexperten der Johannes Kepler Universität (JKU) gehen von 1,94 Mrd. Euro aus. Schon im ersten Coronajahr 2020 seien die Ausgaben für Geschenke lediglich um 2 Prozent auf rund 1,97 Mrd. Euro gesunken, heißt es am Freitag in einer Mitteilung der Uni. Gekauft wird vor allem mehr online.

Der neuerliche Lockdown in der Vorweihnachtszeit zwinge Konsumenten zu Ausweichstrategien beim Weihnachtsshopping. 45 Prozent wollen heuer mehr Weihnachtsgeschenke als im Vorjahr via Internet bestellen, zeigt eine Befragung des Instituts für Handel, Absatz und Marketing der JKU.

43 Prozent der Befragten weichen für einen Teil der Geschenkeeinkäufe auf Geschäfte aus, die während des Lockdowns geöffnet blieben – wie den Lebensmitteleinzelhandel oder Drogerien. 22 Prozent nutzen den Angaben zufolge Click & Collect (online bestellen, vor Ort abholen). 37 Prozent warten auf die Öffnung der Geschäfte im Non-Food-Handel ab 13. Dezember. 24 Prozent wollen heuer mehr Gutscheine, 14 Prozent mehr Bargeld verschenken.

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