Los Angeles Philharmonic, E.-P. Salonen: Le Sacre du printemps

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Zum 50. Todestag von Igor Strawinsky im April diesen Jahres präsentierte Deutsche Grammophon dessen 1913 entstandenes Werk „Le Sacre du printemps“ in einer besonderen Live-Aufnahme aus der Walt-Disney-Concert-Hall in Los Angeles.

Das Opus existiert in vielen Einspielungen und diversen Bearbeitungen, was seinen besonderen Stellenwert auszeichnet.

Diesmal ist der 63-jährige finnische Pultstar Esa-Pekka Salonen erstmals als Chefdirigent des Los Angeles Philharmonic zu hören und auch zu genießen, wie er mit seinem gestalterischen Repertoire an Gestik und euphorischem Einsatz für dieses an rauschendem Klangwunder reiche Tongemälde einsetzt.

Die Aufführung als eine der bisher besten einzustufen, wäre nicht übertrieben. Die drastischen Tempowechsel, die Akzente im richtigen Moment hinzukriegen, machen noch nicht die Qualität der Wiedergabe aus.

Man ist gefesselt von dem strengen, gnadenlosen Rhythmus, der Präzision jeder Stimme im Orchester einschließlich des dröhnenden Schlagwerks, das nicht übersteigend zu wirken hat, sondern perfekt angepasst den Klangstrom der Dynamik respektiert.

Kurz gesagt, ein orchestrales Feuerwerk, ein musikalisches Festmahl bekommt man auf dieser Silberscheibe serviert. Wem würde da der Appetit auf eine Musik des 20. Jahrhunderts vergehen können?

Hörprobe:

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