Lucinda Williams: Runnin’ Down A Dream

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Beide gehören als Kinder der 1950er-Jahre einer Künstlergeneration an, zählen zu den angesehensten US-Songschreibern, heimsten je drei Grammys und etliche Nominierungen ein: Lucinda Williams (68) und Tom Petty, der 2017 mit knapp 67 Jahren starb, haben viel gemeinsam.

Wie tief die Verehrung der aus dem Südstaat Louisiana stammenden Musikerin für den Wahl-Kalifornier ist, zeigt ein neues Album. Die längst ihrer ursprünglichen Countrypop-Nische entwachsene Reibeisen-Sängerin und Gitarristin interpretiert auf unnachahmlich lässige und eigene Art 13 Lieder des noch berühmteren Kollegen.

„Runnin’ Down A Dream“ — nach einem der besten Songs des Landsmannes — heißt die Platte mit dem Untertitel „A Tribute To Tom Petty“. Schon das Cover ist eine Verbeugung, es lehnt sich an beim Artwork für Pettys Klassiker und Hitalbum „Full Moon Fever“ (1989).

Und auch sonst sucht Williams die Nähe zum Original in ihren liebevollen, mal rockigen, mal melancholisch-balladesken Versionen. Eine gequälte Transformation des erdigen Petty-Americana-Sounds zu Electropop, Reggae, Soul oder Afrobeat muss also niemand befürchten.

Mit eigenen Songs hatte Lucinda Williams zuletzt im Vorjahr geglänzt. In den nächsten Monaten will die Sängerin unter dem Motto „Lu’s Jukebox“ eine Reihe weiterer Alben mit Fremdmaterial präsentieren.

Hörprobe:

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