Maduro begrüßt “Start von Gesprächen” mit der Opposition

Der venezolanische Präsident Nicolas Maduro hat den “Start von Gesprächen” zwischen Vertretern der Regierung und der Opposition begrüßt. “Die Gespräche haben angenehm begonnen”, sagte Maduro am Freitag vor rund 6.500 Soldaten im Bundesstaat Aragua. Er forderte “alle Venezolaner auf, den Weg Richtung Frieden voranzugehen”.

Die norwegische Regierung hatte zuvor bestätigt, dass in Oslo Gespräche mit beiden Konfliktparteien geführt worden seien, um Möglichkeiten für eine Beilegung der Krise in dem südamerikanischen Land auszuloten. Venezuelas selbsternannter Übergangspräsident und Parlamentschef Juan Guaido hatte am Donnerstag Berichte über direkte Friedensverhandlungen mit der Regierung von Staatschef Maduro dementiert. Zwar seien einige Gesandte der Opposition nach Oslo gereist, “es gibt aber keinerlei Verhandlungen”, betonte Guaido. Maduro hatte seinerseits erklärt, Kommunikationsminister Jorge Rodriguez befinde sich “auf sehr wichtiger Mission im Ausland”.

In Venezuela tobt seit Monaten ein Machtkampf zwischen Maduro und dem Oppositionsführer. Guaido wird von mehr als 50 Staaten als Übergangspräsident anerkannt. Maduro kann bisher auf die Unterstützung großer Teile der Armee sowie Kubas und Russlands zählen.

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