Electric Callboy: Tekkno

Electric Callboy spielen zwar keinen „Tekkno“, sorgen aber definitiv für viel Bewegung bei ihren Fans. Insofern ist der Titel des neuen Albums der deutschen Metalcore-Band gut gewählt.

Die Gruppe um die beiden Sänger Nico Sallach und Kevin Ratajczak setzt auf ihre erprobte Mischung aus harten Riffs und elektronischen Einsprengsel, vor allem aber eine ordentliche Portion Humor. Dass das ankommt, bewies man heuer etwa mit einem umjubelten Auftritt beim Nova-Rock-Festival.

Knackige Tracks wie „Pump It“ oder „We Got The Moves“ machen es dem Sextett jedenfalls leicht, vor allem live abzuräumen. Electric Callboy halten sich nämlich nicht lange mit Umwegen auf, sondern kommen schnell zur Sache, was bedeutet: schräge Ideen, spektakuläre Breakdowns und eingängige Melodien.

Nicht selten kokettiert die Gruppe dabei mit einer Ballermann-Ästhetik, so etwa im „Tekkno Train“, versorgt ihre Songs aber mit genügend metallischer Härte, um ihre eigene Stellung nicht in Frage zu stellen. Oder man biegt bei „Hurrikan“ gar zum Schlager ab. Trotzdem: „Tekkno“ ist definitiv Futter für Headbanger, selbst wenn die Tanzschuhe geschnürt sein sollten.

Sich an Trends und Erwartungen orientieren wollen sich die Musiker jedenfalls nicht. Am 14. April 2023 ist die Band im Wiener Gasometer zu erleben.

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