Wilco: Cruel Country

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Country-Musik kann sehr schmalzig und sehr konservativ sein. Wenn hingegen Wilco aus dem kühlen Chicago ein Album mit dem Titel „Cruel Country“ veröffentlicht und sich darauf zu ihren Wurzeln bekennt, kommt etwas ganz Anderes, viel Besseres heraus.

Nämlich eine Platte voller Perlen zwischen erdigem Country-Rock, zartem Folk und warmen Songwriter-Balladen. Mit Texten, die keine „Redneck“-Ideologie transportieren, sondern klug und oft auch traurig vom zerrissenen Zustand des eigenen Landes erzählen, das so schön sein könne — aber auch so „stupid and cruel“, also dumm und grausam.

Mindestens ein halbes Dutzend der 21 neuen Lieder des Doppelalbums dürfte in viele Best-of-Playlists für die seit 20 Jahren konstant aus sechs befreundeten Musikern bestehende Band Eingang finden.

Ganz gewiss gilt dies für die Mittelachse des zwölften Albums der Grammy-Gewinner mit „The Universe“, „Many Worlds“ und dem hinreißend schönen „Hearts Hard To Find“. Aber auch der Titelsong, „Hints“, „Country Song Upside-down“, „Story To Tell“, „Mystery Binds“ und „Sad Kind Of Way“ sind grandios.

Erneut sind sensationelle Gitarren-Parts von Nels Cline zu hören, und überhaupt musiziert die Band rund um Wilco-Frontmann Jeff Tweedy durchweg auf höchstem Niveau.

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