volksBLATT.at Magazin Gesund & Fit

Gesund & Fit

Volle Nase

Jede fünfte Verkühlung tritt in der warmen Jahreszeit auf. Ein ständiger Wechsel von heißer Außenluft und klimatisierten, entfeuchteten Innenräumen setzt vielen Menschen zu. Die kühle Zugluft der Klimageräte trocknet nicht nur die Außenhaut, sondern auch die Schleimhäute aus, womit Erkältungserreger freie Fahrt haben. Aus einer viralen Sinusitis kann eine Entzündung der Nasennebenhöhlen werden.

Bluthochdruck ab 140/90 mm Hg

Die Europäer setzen auf neue Leitlinien zur Behandlung von Bluthochdruck. Diagnostiziert wird die Hypertonie ab 140/90 mm Hg, intensiviert sollen aber die Behandlungsziele auf 130/80 oder darunter werden. Neben Prävention und Früherkennung soll die Therapie einfacher werden.

Freiluftsaison für die Füße

Im Sommer ist für Zehen und Fersen wieder Freiluftsaison. Wer jedoch die falschen Schuhe wählt, tut seinen Füßen nichts Gutes. Flache Ballerinas, Flip-Flops und enge Riemchenschuhe sind zwar luftig, schaden aber meist der Fußgesundheit – Blasen, Schwielen, Fuß- und Gelenkschmerzen sind die Folge und verstärken im schlimmsten Fall sogar Fehlstellungen.

Gelenkstraining braucht Zeit

Bei Sportarten, bei denen es zu schnellen Wechselbewegungen und starken Stößen kommt, wie Laufen und Fußball, wird auch das Kniegelenk besonders stark beansprucht. Um Knieschmerzen vorzubeugen, sollte daher eine Überlastung oder falsche Belastung vermieden werden. Muskeltraining geht weitaus schneller als das Training der Gelenke.

Inkontinenz ist vermeidbar

Weltweit ist Harninkontinenz eine der häufigsten chronischen Erkrankungen. Laut Berufsverband der Urologen sind in Österreich etwa 850.000 Frauen durch Inkontinenz in ihrer Lebensqualität eingeschränkt. Viele von ihnen leiden unter Harn- oder Stuhlverlust, weil ihr Beckenboden schwach ist.

Radon gegen Morbus Bechterew

Eine frühzeitige Therapie kann der Versteifung der Wirbelsäule entgegenwirken. Allerdings werden die für die rheumatische Erkrankung typischen Rückenschmerzen gerade bei Frauen, die einen langsameren Verlauf haben als Männer, häufig erst spät erkannt.