Optimierte Reichweite auch im Winter

Tiefe Temperaturen gelten als größte Reichweitenkiller bei Elektroautos. Dabei ist es mit ein paar Tipps, die das KFZ-Serviceunternehmen ATU zusammengestellt hat, einfach, bei Schnee und Eis mit einem Elektroauto möglichst lange und weit zu fahren.

Tipp Nummer eins: Eco-Modus benutzen. Der Motor überträgt dabei weniger Kraft auf die Räder, was sich im Umkehrschluss auch positiv auf die Reichweite auswirkt. Dazu sollten unbedingt und Lenkradheizung statt der klassischen Heizung verwendet werden. Zudem ist es empfehlenswert, vor Fahrtantritt auf die Vorheizfunktion beziehungsweise Standheizung der E-Autos zurückzugreifen.

Einige E-Modelle verfügen mittlerweile serienmäßig über eine Wärmepumpe, oftmals kann sie auch als Zusatzausstattung mitbestellt werden. „Das Funktionsprinzip der Wärmepumpe ist mit dem der Klimaanlage zu vergleichen. Allerdings wird hierbei die Abwärme zum Heizen des Fahrzeugs verwendet“, erläutert E-Mobilitätsexperte Rene Kleesattel. So lassen sich mithilfe einer Wärmepumpe aus einem Kilowatt elektrischem Strom bis zu drei Kilowatt Wärmeleistung erzeugen.

Der Akku sollte generell – wenn möglich – in einer Garage geladen werden. Niedrige Temperaturen beeinflussen nämlich Kapazität und Reichweite sowie den Ladevorgang der E-Auto-Batterie. Um das E-Auto möglichst schnell und effizient zu laden, ist eine Ladestrategie ratsam. So sollte das Fahrzeug direkt nach der Ankunft am Ziel mit noch erwärmter Batterie an die Ladesäule oder Wallbox angeschlossen werden.

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