So schee im Schnee mit´m BMW

34 Stunden BMW pur: Inklusive Tempospitze 230, Plug-in-Erfahrung, Allrad, Gletscherkunde, X1-Derivate – bei denen vor allem der iX1 herauszuheben ist – und leidenschaftliche Diskussionen um den Dreh-Drück-Regler und Infotainmentsysteme.

Montag, 7 Uhr Abfahrt mit dem BMW 330e. Spitzentempo 230 ausprobiert – auf der A8 in Deutschland. Akku bei Ankunft in Sölden zwar leer, aber der Benzinverbrauch mit 6,2 Litern geht in Ordnung. Snackpause ehe es zur Vorbesprechung geht. Denn es steht die Fahrt auf den Rettenbachferner via Ötztaler Gletscherstraße auf knapp 2800 Meter auf dem Programm.

Das Gefährt der Wahl: der nagelneue BMW X1, den es als Verbrenner (Diesel und Benziner), Plug-in sowie als rein elektrische, allradgetriebene Variante namens iX1 gibt. Die Dieselmotoren für das kompakte SUV kommen übrigens aus Steyr, 60 Prozent der Benzinaggregate ebenfalls. Anfangs wird noch der Parkassistent hergezeigt. Bei dem Feature merkt sich der X1 die letzten 50 Meter und reversiert auf Wunsch selbstständig: Praktisch im engen Gasslwerk, meinen die Bayern.

Oben angekommen gibt´s Drift- und Parcourübungen bei Traumwetter. Die Instruktoren erklären die pfiffige Rekuperation im iX1, bei der es darum geht, dass der Fahrer im Grunde nicht merken soll, ob er bremst oder rekuperiert. Hauptsache geschmeidig und effizient. Abends Konferenz mit den wichtigsten Fakten über das für BMW wichtigste Modell in Österreich (18 Prozent aller verkauften BMW sind ein X1). Er ist nun länger (plus 53), breiter (plus 24) und höher (plus 44 Millimeter), muskulöser gezeichnet, verfügt über das neueste BMW-Infotainmentsystem auf dem Curved Display und keinen Dreh-Drück-Regler mehr. Letzteres führt beim Abendessen zu leidenschaftlichen Diskussionen, wie denn die Infotainmentsteuerung der Zukunft aussehen wird.

Am nächsten, tief winterlich verschneiten Tag, geht´s in der Früh mit geführten Fahrten weiter. Fahrmodi und Bremsen stehen auf dem Programm – beim iX1 gibt´s zum jeweiligen Fahrmodus den passenden, künstlich generierten Sound. Eine Spielerei halt. Dann die Rückreise im 330e. Dank adaptivem Tempomaten und starker Motorisierung ein Kinderspiel.

Fazit: BMW schafft es immer wieder, Freude am Fahren zu vermitteln. Das liegt unter anderem an der sportlichen Abstimmung, den fehlerfreien Assistenzsystemen und der Top-Verarbeitung. Das hat natürlich seinen Preis, der X1 startet beispielsweise bei 43.200 Euro, die rein elektrische iX1 kostet mindestens 58.5000 Euro und mit ein paar Extras geht der Preis für die allradgetriebene 330e-Limousine von 58.250 auf 83.114 Euro hinauf.

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