Wayne Griffiths: „Ein Cupra fällt auf“

V. l.: Wolfgang Wurm (Cupra Österreich), Cupra-Vertriebsvorstand Kai Vogler und Cupra-CEO Wayne Griffiths © Cupra

„Die Elektrifizierung in der Automobilbranche wird sich wegen der mannigfaltigen Krisen viel schneller durchsetzen“, ist sich Wayne Griffiths sicher.

Nun: „Seine“ Marke, wird sich darüber freuen, denn Cupra wird ab 2030 nur noch rein elektrisch betriebene Fahrzeuge verkaufen. Der „absolute Schlager“ wird dabei der Urban Rebel sein, der 2025 zu den Händlern rollen wird – und der vor Kurzem erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt worden ist. Mit Österreich ist Griffiths „sehr zufrieden“. Das hängt nicht nur damit zusammen, dass der oberste Chef des spanischen Autoherstellers hierher jedes Jahr auf Urlaub mit seiner Familie fährt. Es hängt auch damit zusammen, dass die Cupra-Neuzulassungen in der Alpenrepublik von Jänner bis Juni einen Anteil von 2,6 Prozent am Gesamtmarkt erreicht haben. Das ist der höchste Wert in ganz Europa, wie Griffiths in kleiner Runde in Wien mitteilte. Seit Beginn der Marke vor vier Jahren habe sich Cupra generell sehr gut entwickelt.

Bis dato wurden 200.000 Fahrzeuge verkauft: hauptsächlich der ausdrucksstarke Formentor – ein Verbrenner – sowie der kompakte, elektrisch betriebene Born. Die Cupras seien jedenfalls als fahrerorientierte Autos positioniert, die „auffallen, aber nicht provozieren wollen“.

Griffiths will, dass sich heuer in Österreich bei Cupra alles verdoppelt: Händlernetz, Umsatz, verkaufte Autos. Er sehe Österreich-Geschäftsführer Wolfgang Wurm – ein Gmundner – und sein Team diesbezüglich auf einem sehr guten Weg. Unsicherheitsfaktor bleibe natürlich die Lieferkettenproblematik, „die wir in den Griff bekommen müssen“.

Den Vorwurf, dass die Marke Seat – auch für die ist Griffiths zuständig und sie galt bis dato als junge, hippe Einsteigermarke innerhalb des VW-Konzerns – derzeit ein Stiefkind sei, wollte er nicht auf sich sitzen lassen. „Derzeit konzentrieren wir uns auf Cupra und das hat viele Ressourcen gebündelt. Dadurch haben wir es aber auch binnen kurzer Zeit geschafft, sieben erfolgsversprechende Autos in unserer Palette zu haben.“ Jetzt müsse Cupra jedenfalls noch „wirklich zum Fliegen gebracht werden“

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Von Oliver Koch

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