Mahle schließt Werk in Mattighofen

120 Beschäftigte bekommen Wechselangebot von KTM

Autozulieferer Mahle verlegt die Produktion von Ölkühlern von Mattighofen nach Krotoszyn (Polen)
Autozulieferer Mahle verlegt die Produktion von Ölkühlern von Mattighofen nach Krotoszyn (Polen) © Mahle

Der Autozulieferer Mahle schließt sein Werk in Mattighofen mit Ende 2024. Die Produktion von Ölkühlern für Pkw mit Verbrennungsmotoren werde schrittweise nach Krotoszyn (Polen) verlagert, teilte das Unternehmen mit.

Der Standort Mattighofen sei in einem rückläufigen Markt für Verbrennungsmotoren weltweit preislich nicht mehr wettbewerbsfähig und deshalb müsse man handeln, hieß es.

Die 120 Beschäftigten werden ein Wechselangebot von Motorradhersteller KTM erhalten, auf dessen Areal Mahle eingemietet ist. „Wir führen bereits Gespräche“, sagte Konzernsprecher Viktor Sigl. Die Mitarbeiter können sich auch auf offene Stellen innerhalb des Konzerns bewerben, betonte man seitens Mahle.

„Mahle wird Beschäftigte, die an einen anderen Mahle-Standort wechseln möchten, bestmöglich unterstützen“, erklärte man. Die weiteren Standorte in Österreich, in St. Michael ob Bleiburg und Vöcklabruck sind von der Schließung nicht betroffen, weil hier andere Produkte erzeugt werden.

Der Autozulieferer hat in Österreich rund 1900 Mitarbeiter und erwirtschaftete im Jahr 2021 einen Umsatz von rund 11 Mrd. Euro.

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