Maibäume in OÖ – so wird Tradition gelebt

Bald ist es wieder soweit und zahlreiche Maibäume verschönern unser Land. 2021 soll dieses Brauchtum unter Einhaltung der Corona Maßnahmen weiterleben.

Unter dem Motto „aus jeder Situation das Beste machen“ sammelten Landjugend-Gruppen für heuer wieder Ideen, wie Maibäume unter Einhaltung der Corona Maßnahmen aufgestellt werden können.

Nach dem Erfolg der 2020 durchgeführten Minimaibaum Aktion sollen auch in diesem Jahr Vereine, Gemeinden und Familien animiert werden, Maibäume in ganz OÖ aufzustellen. Zahlreiche Landjugendgruppen werden so die Minimaibaum Aktion wieder fokussieren.

„Es braucht ein gut durchdachtes Konzept um bei den Vorbereitungen von großen Maibäumen die Maßnahmen einhalten zu können und so wird viel in kleinen Teams gearbeitet“, so Landesleiter Stephan Eichelsberger.

Egal ob der Maibaum 20 Zentimeter oder 20 Meter groß ausfällt – der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Maibäume können im eigenen Garten oder auch auf öffentlichen Plätzen aufgestellt werden.

Der Landjugend Neumarkt im Mühlkreis wurde dabei eine besondere Aufgabe zugetragen. Sie sind heuer gemeinsam mit der Marktgemeinde Neumarkt im Mühlkreis für den Maibaum am Linzer Hauptplatz verantwortlich.

„Die größte Herausforderung besteht darin, den Maibaum sicher nach Linz zu transportieren, um ihn am 30. April aufstellen zu können“, so Landjugendleiter Stefan Aufreiter.

Unter Einhaltung der Corona Maßnahmen

Wichtig ist auf Grund der Rahmenbedingungen die Einhaltung der Corona Maßnahmen: Aktuell sind im Freizeitbereich Treffen mit max. 10 Jugendlichen bis 18 Jahre und 2 Betreuungspersonen erlaubt oder 4 Erwachsenen aus max. 2 Haushalten.

Die Ausgangsbeschränkung ist zwischen 20 Uhr abends und 6 Uhr morgens gültig. Um auf Nummer sicher zu gehen, empfiehlt die Landjugend Oberösterreich, dass die Helfer im Vorhinein das kostenlose Testangebot nutzen. Zusätzlich gibt es ein Präventionskonzept welches von der Landesorganisation zur Verfügung gestellt wird.

Wie ist Ihre Meinung?