Oliver Koch

Meinung

von Oliver Koch

Mammutaufgabe für möglichen Irrweg

Alles hat seinen Preis: Und beim Ausbau der batteriebetriebenen Mobilität scheint hierfür aktuell kaum einer zu hoch zu sein. 6,1 Milliarden Euro für 857.000 Ladestellen in den nächsten elf Jahren; das zeigt eine Studie der TU Wien.

Pikantes Detail: Die Studie geht dann von einem E-Auto-Anteil von elf Prozent auf Österreichs Straßen aus. Problematisch dabei ist nicht die Studie, diese legt nur die Fakten offen. Besorgniserregend ist die bedingungslose Willfährigkeit seitens vieler Politiker (jeglicher Couleur), die (in einigen Bereichen, etwa innerstädtisch, sehr sinnvolle) E-Automobilität als Allheilmittel gegen den Klimawandel zu titulieren.

Dadurch werden andere alternative Antriebstechnologien – etwa Erdgas und Wasserstoff – in die Bedeutungslosigkeit gedrängt, die aber technisch gesehen batteriebetriebenen E-Autos zumindest ebenbürtig wären.

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