ManCity und Real Madrid in Achtelfinal-Hinspielen siegreich

Manchester City und Real Madrid haben sich gute Ausgangspositionen für den Aufstieg ins Viertelfinale der Fußball-Champions-League verschafft. Der englische Vizemeister gewann in Budapest gegen Borussia Mönchengladbach 2:0 und feierte damit den 19. Pflichtspiel-Sieg in Serie. Das „weiße Ballett“ setzte sich in Bergamo gegen Atalanta mit 1:0 durch, wobei man rund 75 Minuten in Überzahl agierte. Die Rückspiele steigen am 16. März.

ManCity war gegen Gladbach von Beginn an die tonangebende Mannschaft. Gladbach stand tief – der Plan von Coach Marco Rose, über schnelle Gegenstöße gefährlich zu werden, ging zwar nicht auf, dafür ließ man aber auch fast keine Chancen zu. Dennoch stand es in der 29. Minute 1:0 für die Truppe von Pep Guardiola. Christoph Kramer leistete sich völlig unbedrängt einen Fehlpass und Joao Cancelo schlug eine Maßflanke auf Bernardo Silva, der per Kopf erfolgreich war.

Das zweite Tor der „Citizens“ fiel ausgerechnet in einer Phase, in der sich Gladbach aus der Umklammerung des Gegners zu befreien schien. Wieder war der Ausgangspunkt eine Flanke von Cancelo, diesmal köpfelte Silva für Gabriel Jesus auf und der Brasilianer beförderte den Ball aus kurzer Distanz ins Netz (65.). Wenige Minuten zuvor hatte Gabriel Jesus noch eine Topchance vertändelt.

Die beste Gelegenheit der Gladbacher vergab Alassane Plea in der 62. Minute, sein Volley-Fersler verfehlte das lange Eck nur knapp. Eine Minute nach dieser Aktion wurde Valentino Lazaro für Stefan Lainer eingetauscht. Deren Landsmann Hannes Wolf, in der 87. Minute eingewechselt, vergab Sekunden vor dem Schlusspfiff die beste Gelegenheit der „Fohlen“, als er allein vor Ederson am City-Goalie scheiterte.

In Bergamo lief die Partie schon früh in Richtung Real Madrid. Atalantas Remo Freuler sah in der 17. Minute nach einer Notbremse gegen Ferland Mendy die Rote Karte. In der 30. Minute musste Duvan Zapata, der erfolgreichste Torjäger der Italiener in dieser Champions-League-Saison, verletzt vom Platz. Dennoch gelang es den Spaniern lange nicht, die Atalanta-Defensive zu überwinden.

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Allzu oft kamen die „Königlichen“ nicht zwingend vor das Tor des Serie-A-Fünften. Die wenigen Chancen wurden vergeben, so etwa von Casemiro (45.+1) oder Luka Modric (48.). In diesen Situationen machten sich die vielen Ausfälle bei Real bemerkbar – es fehlten unter anderem Karim Benzema, Eden Hazard und Sergio Ramos. Das verdiente Siegestor für Real glückte Mendy im Finish mit einem platzierten Distanzschuss (86.).

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