Mann als brennende Fackel

Beim Hantieren mit Notstromaggregat und Benzin ums Leben gekommen

Die alarmierten Polizisten konnten das Notstromaggregat löschen, für den Mann kam aber jede Hilfe zu spät.
Die alarmierten Polizisten konnten das Notstromaggregat löschen, für den Mann kam aber jede Hilfe zu spät. © laumat.at

Feuertragödie in Vöcklabruck: Beim Hantieren mit einem Notstromaggregat vor einem Einfamilienhaus in der Ortschaft Dürnau ist gestern ein Mann bei lebendigem Leib verbrannt. Das Opfer – der 50-jährige Bewohner – dürfte das Notstromaggregat neu erworben haben.

Er hatte es am Vormittag in der Einfahrt mit Benzin befüllen wollen. Dabei kam es zu einer Stichflamme und einem Brand — der genaue Unglückshergang ist jedoch noch unklar, da es keine Augenzeugen gibt. Die Flammen griffen auf die Kleidung des Vöcklabruckers über. „Der Mann lief daraufhin in den Garten und schrie um Hilfe“, so Polizeisprecher Fritz Stadlmayr.

Nachbarn und Arbeiter, die in der Nähe tätig waren, hörten die Rufe, wollten dem Brennenden zu Hilfe eilen und setzten auch sofort einen Notruf ab. Den Arbeitern gelang es noch, den Mann zu löschen, die ersten eintreffenden Polizisten erstickten die Flammen am Aggregat.

Für den 50-jährigen Vöcklabrucker kam jedoch jede Hilfe zu spät, der Notarzt konnte nur noch seinen Tod feststellen, nachdem Reanimationsversuche erfolglos geblieben waren. Eine Obduktion wurde angeordnet.

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