Verdächtiger nach tödlichem Streit in Graz geständig

Nach der blutigen Auseinandersetzung zwischen zwei Männern in Graz, bei der ein 43-Jähriger ums Leben kam, hat der festgenommene Verdächtige in der Nacht auf Mittwoch bei seiner ersten Befragung gestanden: Der 56-Jährige hatte seinem Kontrahenten ein Messer in den Bereich des Bauches gestochen, er bestritt aber eine Tötungsabsicht. Das Opfer starb wenig später im Spital. Der Täter war von der Polizei im Keller des Mehrparteienhauses gefunden worden.

Wie die Landespolizeidirektion Steiermark Mittwochfrüh berichtete, waren die beiden am Dienstagnachmittag in der Wohnung des 56-Jährigen in der Lilienthalgasse im Bezirk Eggenberg. Sie gerieten in einen verbalen Streit, woraufhin der Grazer seinen Bekannten aus der Wohnung verwies. Der 43-Jährige kehrte aber gegen 17.40 Uhr zurück und die Auseinandersetzung eskalierte. Da dürfte der 56-Jährige zu einem Messer gegriffen und zugestochen haben.

Der 43-Jährige brach zusammen. Nachbarn hatten den Streit wohl mitgehört und die Rettung gerufen. Diese brachte den Verletzten zwar noch in das LKH Graz, doch dort starb der Mann gegen 19.00 Uhr. Eine Polizeistreife entdeckte indessen den Verdächtigen im Keller. Er wurde in das Polizeianhaltezentrum gebracht. Das Messer, das er verwendet hatte, wurde ebenfalls im Keller gefunden. Nach der ersten Befragung wurde der Verdächtige in die Justizanstalt Graz-Jakomini gebracht.

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