Maschinenbauer Wintersteiger AG kehrt in die Gewinnzone zurück

Nach Corona-Durchhänger wieder sechs Millionen Euro Vorsteuergewinn

Wintersteiger beschäftigt weltweit 1100 Mitarbeiter - 550 davon in Ried.
Wintersteiger beschäftigt weltweit 1100 Mitarbeiter - 550 davon in Ried. © Wintersteiger AG

Der Rieder Maschinen- und Anlagenbauer Wintersteiger AG schrieb 2021 wieder Gewinne. Bei 168 Millionen Euro Umsatz (plus 26 Prozent) wurde ein Vorsteuergewinn (EBT) von sechs Millionen Euro erzielt.

2020 lag das EBT bei Minus zehn Millionen Euro. „Der Cashflow und das EBITDA waren auch in der Krise stets positiv“, betonen Finanzvorstand Harold Kostka und CEO Florestan von Boxberg in einer Aussendung.

Trotz Beschaffungskrise soll Wintersteiger heuer die 200 Millionen-Euro-Umsatzmarke überspringen. Während der Pandemie wurde die Division Sports besonders getroffen (das VOLKSBLATT berichtete am 14. Jänner). Der Umsatz brach 30 Prozent ein. 2021 stieg er 23 Prozent und soll heuer das Niveau von 2019 übertreffen.

Krise für Zukäufe genutzt

Die Krise sei für Firmenzukäufe und eine Produktoffensive genutzt worden, so die Wintersteiger-Chefs. Die Divisionen Seedmech und Woodtech sind 2021 auf 44 Millionen (plus 38 Prozent) bzw. 39 Millionen Euro (plus 18 Prozent) ebenfalls stark gewachsen. Die Sparte Metals hat sich dank neuer Ausrichtung zur profitabelsten entwickelt. „2021 haben alle Sparten trotz hoher Investitionen Gewinne geschrieben“, sagt Kostka.

Weil jede Divison eine Größe von 50 Millionen oder mehr Umsatz erreicht hat, ist eine Ausgründung von vier eigenständigen Gesellschaften, einer Produktions- und Supply Chain GmbH und die Bildung einer strategischen Holding geplant. Wintersteiger stellt u.a. Ski,- und Holzschleifmaschinen sowie Sämaschinen für die Landwirtschaft her. Das Unternehmen beschäftigt weltweit 1100 Mitarbeiter, davon 550 in Ried.

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