Mattersburg will Klassenerhalt gegen Letzten Admira fixieren

Der SV Mattersburg peilt am Samstag (17.00 Uhr) im Heimspiel gegen Schlusslicht FC Admira die Fixierung des Klassenerhaltes in der Fußball-Bundesliga an. Die in der Qualifikationsgruppe drittplatzierten Burgenländer benötigen dafür einen Sieg. Der Vierte SKN St. Pölten tritt bei Leader Austria Wien genauso als Außenseiter an, wie der Fünfte WSG Tirol in Innsbruck gegen den Zweiten SCR Altach.

Mattersburg hat drei Runden vor Schluss vier Zähler Luft auf das Tabellenende. “Wir haben jetzt zwei Matchbälle”, ist sich SVM-Schlussmann Markus Kuster bewusst. Sein Coach Franz Ponweiser hofft darauf, dass nach dem jüngsten 1:1 in Altach gleich der erste verwertet wird. “Die Mannschaft brennt”, ist Mattersburgs Trainer guter Dinge.

Die Admira ist der einzige Gegner, gegen den Mattersburg in dieser Saison bereits zwei Siege eingefahren hat. Keine guten Vorzeichen für die Südstädter, die vier Partien sieglos sind. “Das Gute ist, dass wir den Klassenerhalt noch selbst in der Hand haben. Wir sind von niemandem abhängig. Es liegt nur an uns”, erklärte Admira-Coach Zvonimir Soldo.

Seinem Team fehlt ein Zähler auf Aufsteiger Tirol, da die WSG zuletzt ein 1:1 gegen St. Pölten holte. “Ich sage, wir bleiben hundertprozentig drin”, so der am Fuß verletzte WSG-Coach Thomas Silberberger. Nicht unwahrscheinlich ist ein neuerliches 1:1. Mit diesem Ergebnis sind die jüngsten drei Spiele der Altacher zu Ende gegangen, die mit einem Plus von fünf Punkten auf Mattersburg beste Karten für das Erreichen des Play-offs um einen Europacup-Startplatz haben. “Wir haben von Anfang an gewusst, dass keine Mannschaft gegen uns die Initiative ergreift. Die vielen Unentschieden waren auch eine Folge davon”, erläuterte SCR-Trainer Alex Pastoor.

Die Austria hat ihren Platz im Play-off bereits sicher. Um das Selbstvertrauen davor weiter zu stärken soll zu Hause gegen St. Pölten der fünfte Sieg in Folge eingefahren werden. “Unser Ziel ist Platz eins und demnach auch der fünfte Sieg am Stück”, betonte Trainer Christian Ilzer. Von Entspannung sei keine Spur. “Das ist vor einem Spiel in meinen Augen ein Horrorwort”, betonte der Austria-Trainer. St. Pölten hat nur einen Zwei-Punkte-Polster auf das Tabellenende, bei einer Niederlage könnte es daher die “Roten Laterne” geben. “Unsere Mannschaft ist stark genug”, will Trainer Robert Ibertsberger davon nichts wissen. Alle drei direkten Saisonduelle endeten mit einem Unentschieden.

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