Maturanten wollen Erleichterungen

Petition für Kürzung der Themen und gegen verpflichtende VWA-Präsentation

Mit einer Petition wollen Maturanten aufgrund der derzeitigen Schulschließungen weitere Erleichterungen bei der Reifeprüfung erreichen.

Unter anderem sollen die Themenkörbe bei der mündlichen Matura auf 70 Prozent reduziert werden und die verpflichtende Präsentation der vorwissenschaftlichen Arbeit (VWA) an den AHS entfallen. Präsentiert man die VWA doch, soll die Note nur besser werden können. Die Initiative „Fairtura“ argumentiert damit, dass auf den durch die Umstellung auf Distance Learning gekennzeichneten Herbst keine „normale“ Matura folgen dürfe.

Sollten die Schulen wie geplant tatsächlich am 7. Dezember wieder aufmachen, hätten die Maturanten (inklusive Herbstferien) sechs Wochen keinen Präsenzunterricht gehabt, in Salzburg und Tirol zum Teil sogar noch zwei Wochen länger. Aus diesem Grund seien viele Prüfungen und damit auch Feedback-Möglichkeiten entfallen.

„Im Vergleich zu den Maturanten vom letzten Jahr sind SchülerInnen heuer weit schlechter vorbereitet, da viele Themenbereiche nicht oder kaum gelehrt wurden“, so die Initiative. Diese Rückstände könnten vor der Matura nicht mehr aufgeholt werden.

Bereits im Vorjahr hatte es aufgrund der langen Schulschließungen Erleichterungen bei der Matura gegeben. So war etwa die mündliche Matura nur freiwillig, die schriftliche fand in höchstens drei Fächern statt. Montagabend hatte die Petition (www.change.org/fairtura2021) knapp 8.400 Unterstützer.

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