Max Koflers Talentprobe und der Traum von der WM

Lokalmatador Maximilian Kofler © Manfred Binder

 

Von Roland Korntner

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Wie im Vorjahr hält auch heuer Maximilian Kofler die österreichische Fahne beim Motorrad Grand Prix in der Steiermark hoch, der Oberösterreicher bekam (wie berichtet) eine Wild Card für die Moto3: „Mein Traum und Ziel ist, nächstes Jahr fix in der Weltmeisterschaft zu fahren“, erklärte der 17-Jährige im Gespräch mit dem VOLKSBLATT in Spielberg.

Wissend, dass es „schwierig ist, einen Platz zu bekommen“. Dann wäre da auch noch die Frage der Finanzierung. Der Weg dahin ist dementsprechend weit, sollte es 2019 noch nicht klappen, will Kofler ein zweites Jahr in der Junioren-Weltmeisterschaft anhängen. In dieser eroberte er zuletzt in Aragon seinen ersten WM-Zähler. „Am Anfang habe ich mir schwer getan, aber die Kurve zeigt nach oben, in den letzten Rennen will ich weiter in die Punkte fahren“, betonte Kofler.

Eine gute Vorstellung in Spielberg könnte für die Zukunft natürlich helfen. „Ich will heuer wieder einen so guten Eindruck wie möglich hinterlassen“, blieb der Vorchdorfer vorsichtig. Vor zwölf Monaten konnte er das Rennen mit 33 Startern nach einem sehenswerten Duell mit dem Finnen Pulkkinen auf Rang 23 beenden.

Von Platz 23 ins Rennen

Und diesen Sonntag? Im Training hat der junge Mann aus Attnang-Puchheim jedenfalls eine weitere Talentprobe abgegeben. Schon am Freitag in der ersten Session sensationell auf Rang 18, gab Kofler auch am Freitag im Qualifying eine gute Figur ab und belegte Rang 23 (bei 30 Startern). „Ich bin sehr zufrieden mit dem Ergebnis und das stimmt mich auch positiv für morgen. Wenn es irgendwie geht, dann möchte ich diese Platzierung halten, das wär dann schon richtig klasse“, meinte der KTM-Fahrer, der am Vormittag noch einen Highsider produziert hatte.

Besonderer Druck lastet im Rennen nicht auf Kofler: „Ich spüre schon, dass noch ein paar mehr Augen auf mich gerichtet sind als im letzten Jahr. Aber das ist schön und diese Momente musst du als Sportler aufsaugen“.

Ebenfalls in Spielberg im Einsatz ist Bruder Andreas Kofler, der 13-Jährige gibt im Rahmenprogramm, im ADAC Junior Cup powered by KTM, Gas.