McIlroy kann sich Ryder Cup ohne Fans nicht vorstellen

Golf-Weltranglistenerste Rory McIlroy © AFP/Getty/Greenwood

Der Golf-Weltranglistenerste Rory McIlroy hat sich gegen einen Ryder Cup ohne Zuschauer ausgesprochen. Eher würde er die Veranstaltung um ein Jahr auf 2021 verschieben.

Wegen der Corona-Pandemie wurden drei der vier Majors – das Masters, die US Open und die PGA Championship – verschoben sowie die British Open abgesagt. Der Ryder Cup ist für 25. bis 27. September in Wisconsin angesetzt.

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McIlroy erklärte, dass die Abwesenheit der Zuschauer das alle zwei Jahre stattfindende Spektakel zwischen den USA und Europa ruinieren würde. Europa ist bei der Auflage in Whistling Straits Titelverteidiger, setzte sich 2018 in Paris durch.

„Ein Ryder Cup ohne Leute ist kein Ryder Cup“, erklärte der Nordire und verwies auf die spezielle Atmosphäre bei dem Länderkampf, für den auch der Burgenländer Bernd Wiesberger ein Thema ist.

In der möglichen Verlegung auf 2021 sieht McIlroy noch einen wesentlichen Aspekt: „Der nächste Ryder Cup ist dann in Italien. Und wir wissen, wie schwer Italien vom Coronavirus getroffen wurde. Das gäbe ihnen ein Extrajahr, um sich auf ein Event 2023 vorzubereiten.“

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