Mehr als 172.700 Nachweise und 7.700 Tote in Deutschland

Bundesweit sind bis Donnerstagnachmittag mehr als 172.700 Infektionen mit dem Coronavirus in Deutschland registriert worden.

Das sind um rund 1.000 mehr als 24 Stunden davor. Mindestens 7.766 mit dem Erreger Sars-CoV-2 Infizierte sind den Angaben zufolge bisher im Land gestorben – 80 mehr als am Vortag. Das geht aus einer dpa-Auswertung hervor, die die neuesten Zahlen der Bundesländer berücksichtigt.

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Die Reproduktionszahl, kurz R-Wert, lag nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) von Mittwoch bei 0,81. Das bedeutet, dass jeder Infizierte im Mittel weniger als eine weitere Person ansteckt. Der R-Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen etwa eineinhalb Wochen zuvor ab. Nach RKI-Schätzungen haben in Deutschland rund 150.300 Menschen die Infektion überstanden. Experten rechnen mit einer Dunkelziffer nicht erfasster Fälle.

Besonders hohe Zahlen registrierter Infektionen haben den Statistiken der Bundesländer zufolge Bayern mit mehr als 45.300 nachgewiesenen Fällen und mindestens 2.250 Toten, Nordrhein-Westfalen mit mehr als 35.700 Fällen und mindestens 1.482 Toten sowie Baden-Württemberg mit mehr als 33.600 bestätigten Fällen und mindestens 1.613 Toten. Die Uhrzeit, wann ein neuer Tagesstand gemeldet wird, variiert sowohl von Bundesland zu Bundesland als auch unter Umständen von Tag zu Tag.

Gerechnet auf 100.000 Einwohner verzeichnet Bayern mit einem Wert von 346,8 die meisten Infektionen. Im Bundesschnitt waren es 207,7. Allerdings ist die Anzahl der erfolgten Tests pro 100.000 Einwohner in den deutschen Bundesländern unterschiedlich hoch.

Laut der Johns-Hopkins-Universität in Baltimore hielt Deutschland am Donnerstagnachmittag bei bereits mehr als 174.000 Infektionen sowie 7.861 Corona-Toten.

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