Mehr als 400 Tote bei Blitzeinschlägen im Nordosten Indiens

Bei Blitzeinschlägen im Nordosten Indiens sind in den vergangenen Monaten mehr als 400 Menschen ums Leben gekommen. Seit Ende März seien etwa 215 Todesopfer gemeldet worden, teilten die Behörden des verarmten Bundesstaats Bihar am Sonntag mit. Alleine in den vergangenen zehn Tagen seien 147 Menschen gestorben. Es handle sich um die höchste Opferzahl seit Jahren.

Aus dem benachbarten Bundesstaat Uttar Pradesh wurden mehr als 200 Tote gemeldet. Der staatliche indische Wetterdienst warnte am Sonntag vor weiteren Blitzen in den kommenden beiden Tagen. Die vom Klimawandel verursachte Anstieg der Temperaturen sei der Grund für die Zunahme der Blitzeinschläge, sagte Bihars Katastrophenschutzminister Lakshmeshwar Rai. Während des Monsuns zwischen Juni und September kommt es in Indien häufig zu verheerenden Blitzeinschlägen. Im Jahr 2018 starben dabei nach offiziellen Angaben landesweit insgesamt 2.300 Menschen.


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