Mehr als 80 Tote bei zwei Verkehrsunfällen in Afrika

Bei zwei schweren Verkehrsunfällen in Mali und im Sudan sind mehr als 80 Menschen ums Leben gekommen. Ein Unfall mit mindestens 22 Toten habe sich in Mali rund 30 Kilometer nahe der Grenze zu Guinea ereignet, teilte Guineas Sicherheitsminister Damatang Albert Camara Donnerstagabend mit. Zudem kam es im Norden vom Sudan zu einem Unfall mit mindestens 59 Toten, wie eine örtliche Behörde mitteilte.

Demnach war ein voll besetztes Minibus-Taxi aus noch unbekannter Ursache frontal mit einem Lastwagen kollidiert. Eine Identifizierung der Opfer war angesichts ihrer Verletzungen zunächst schwierig. “Nach den ersten Berichten unserer Grenzbehörden liegt die provisorische Bilanz bei 22 Toten und zahlreichen Verwundeten”, gab Camara bekannt.

Bei dem Unfall mit 59 Toten im Sudan kollidierten am Donnerstag zwei Lastwagen auf einer ungeteerten Straße, hieß es. In dem einen Fahrzeug waren etliche Passagiere, das andere transportierte Autos, sagte ein Behördenvertreter. Nach dem Zusammenstoß sei ein Feuer ausgebrochen, was der Hauptgrund für die hohe Opferzahl sei. Elf Menschen seien verletzt, einige von ihnen schwer, daher könne die Zahl der Opfer weiter steigen.

In afrikanischen Ländern kommt es immer wieder zu tödlichen Verkehrsunfällen. Oft liegt es an schlechten und meist nicht beleuchteten Straßen sowie unzureichend gewarteten Fahrzeugen. Zudem sind Lastwagen und Busse häufig überfüllt.

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