Mehr als nur ein Sieg für HC Linz

Handballer: Erstmals 2020 zwei Punkte zuhause, Entwicklung positiv

Spielerisch gibt es bei den Linzer Handballern (v. Max Hermann) noch Luft nach oben, in Sachen Kampfgeist kann man ihnen nichts vorwerfen.
Spielerisch gibt es bei den Linzer Handballern (v. Max Hermann) noch Luft nach oben, in Sachen Kampfgeist kann man ihnen nichts vorwerfen. © Pichler

„Der Sieg war extrem wichtig“, freute sich Trainer Milan Vunjak nach dem Zitter-25:24 (14:14) des HC Linz AG gegen Bärnbach/Köflach.

Aber der Erfolg ist viel mehr wert als nur zwei Punkte: Marc-Andre Haunhold fixierte mit seinem Siebenmeter in Minute 57 den ersten Heimsieg 2020, exakt 390 Tage nach dem 31:27 gegen Bärnbach/Köflach.

Die Linzer Handballer gaben nach langer Zeit die Rote Laterne an Graz weiter.

Wegen dem Ausschluss von Jan Tajnik und der Verletzung von Topscorer Nikola Kosteski wurde der Sieg in den letzten Minuten nur mit einem Legionär errungen — Linz kann sich auf die heimischen Akteure verlassen.

Dass endlich eine Aufholjagd (5:10 nach 17 Minuten) in einen vollen Erfolg umgewandelt werden konnte, gibt der Mannschaft zusätzlich Selbstvertrauen.

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Zweiter Sieg im vierten Spiel unter Milan Vunjak — die Entwicklung des Teams und der Erfolg bestätigt, dass mit ihm die richtige Wahl getroffen wurde.

von Tobias Hörtenhuber

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