Mehr Kontrollen zu Pfingsten

Polizei ist österreichweit mit fast 4000 Fahrzeugen im Einsatz

Mit 150 bzw. 140 km/h in einer 70er-Zone gingen zwei Raser in Traun der Polizei ins Netz.

Mit dem erwarteten erhöhten Verkehrsaufkommen am Pfingstwochenende auf Österreichs Straßen steigt auch die Unfallgefahr.

Die Polizei wird daher in den kommenden Tagen die Überwachung verstärken – besonders im Fokus stehen dabei neben Hauptverkehrsrouten auch unfallträchtige Strecken, beliebte Ausflugsstrecken sowie der Nah- und Freizeitverkehr, wie das Innenministerium ankündigte.

Die verstärkten Kontrollen laufen von Samstag bis Dienstag (7. Juni). Auf Motorradstrecken werde es gezielte Schwerpunkte geben. Das Innenministerium kündigte außerdem an, gegen Raser und Drängler, Alkohol- und Drogenlenker konsequent einzuschreiten.

„Ziel der verstärkten Überwachung ist es, die Zahl der Unfälle möglichst gering zu halten und eine nachhaltige Verhaltensveränderung bei Verkehrsteilnehmern zu mehr Rücksicht und Verantwortung im Straßenverkehr zu bewirken“, unterstrich Innenminister Gerhard Karner (ÖVP).

Zum Einsatz kommen etwa 2500 Fahrzeuge, 350 Motorräder, etwa 100 Zivilstreifenfahrzeuge mit Videonachfahreinrichtung, 334 stationäre und mobile Radargeräte, 15 Section-Control-Anlagen, 1247 Lasergeschwindigkeitsmessgeräte, 1385 Alkomaten und 1429 Alkohol-Vortestgeräte.

Im Jahr 2021 wurden am Pfingstwochenende von Freitag bis einschließlich Pfingstmontag bei 277 Verkehrsunfällen mit Personenschaden 343 Menschen verletzt und eine junge Pkw-Lenkerin getötet.

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