Mehrere Tote nach Bränden an türkischer Mittelmeerküste

Im Zuge der Brände an der türkischen Mittelmeerküste und in weiteren Regionen sind mehrere Menschen gestorben. Bei dem Feuer in der Region Antalya seien drei Menschen getötet worden, sagte Bekir Pakdemirli, Minister für Land- und Forstwirtschaft am Donnerstag. Es gebe 183 Verletzte. Unter anderem in den Regionen Mersin, Alanya und Mugla gab es weitere Feuer.

Der staatliche Fernsehsender TRT berichtete, in der Mittelmeerstadt Marmaris seien auch Hotels evakuiert worden, nachdem ein Brand nahe der Stadt ausgebrochen war. Auch in der Nähe des Urlaubsortes Bodrum habe ein Hotel evakuiert werden müssen, sagte Pakdemirli.

Insgesamt seien 53 Waldbrände in unterschiedlichen Provinzen des Landes ausgebrochen, von denen 36 unter Kontrolle seien, sagte Pakdemirli. Die Löscharbeiten gingen weiter. Laut dem Minister waren dabei unter anderem drei Flugzeuge, 38 Hubschrauber und etwa 4.000 Rettungskräfte im Einsatz.

Das Feuer habe große landwirtschaftliche Flächen zerstört und in großer Zahl Vieh getötet. Ermittlungen zur Ursache der Brände seien im Gange. Teilweise hatten starke Winde Berichten zufolge die schnelle Ausbreitung der Brände vorangetrieben, Menschen aus mehreren Ortschaften mussten in Sicherheit gebracht werden.

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