Meinl-Reisinger wünscht sich ÖVP in Opposition

Meinl-Reisinger mit „gestalterischem Führungsanspruch“ © APA/GEORG HOCHMUTH

NEOS-Chefin Beate Meinl-Reisinger will „als Staatsbürgerin“ die ÖVP in Opposition schicken. Wie sie am Samstag in mehreren Interviews anlässlich des zehnjährigen Bestehens ihrer Partei ausführte, solle die Volkspartei dort Demut lernen. Als Parteitaktikerin fände sie es hingegen „besser, die zerbröseln nicht ganz und ich kann mir aussuchen, mit wem ich koaliere“, sagte sie in der Ö1-Radioreihe „Im Journal zu Gast“.

Dass die NEOS regieren wollen, bekräftigte sie: „“Eine Erneuerung ohne uns wird es nicht geben, daher stellen wir einen gestalterischen Führungsanspruch.„ Der aktuellen Koalition von ÖVP und Grünen hielt sie ein “völlig verkorkstes Pandemiemanagement” und bei der Reaktion auf die Teuerung, Ukraine-Krieg und Energiekrise Unfähigkeit zu einem „grundsätzlichen Wurf“ vor. Die Schwere der Lage werde nicht erkannt: „Ich habe wirklich den Eindruck, die sind am Ende.“

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