Meinung

von Heinz Wernitznig

Meisterleistung

Kommentar zur Beisetzung von Königin Elizabeth II.

Die jahrelangen Vorbereitungen auf den Tag X haben sich gelohnt: Die Trauerfeierlichkeiten für die britische Königin Elizabeth II. mit der Beisetzung am Montag als Höhepunkt und Abschluss sind trotz des Ausnahmezustands in London reibungslos über die Bühne gegangen.

Immerhin sprengte die Anteilnahme der Bevölkerung alle Grenzen, gleichzeitig galt es, die Sicherheit Dutzender Staats- und Regierungschefs mit US-Präsident Joe Biden an der Spitze zu garantieren – ein Albtraum für die Verantwortlichen!

Großbritannien mag durch den Brexit wirtschaftlich und politisch an Einfluss verloren haben, beim Inszenieren des imperialen und royalen Erbes kann der Insel aber kein Land der Welt das Wasser reichen.

Inwieweit sich die tagelangen TV-Übertragungen sowie die umfassende Berichterstattung vor allem in touristischer Hinsicht für London und Großbritannien rechnen werden, ist noch offen. Ebenso, ob es König Charles III. gelingen wird, den Commonwealth angesichts erster Abspaltungstendenzen zusammenzuhalten.

Jene, die der Meinung sind, nicht demokratisch gewählte Staatsoberhäupter sind ein kostspieliger Anachronismus, könnten Zulauf bekommen. Die Royal-Fans werden noch lange an das Begräbnis zurückdenken und wurden gleichzeitig von den diversen Krisen abgelenkt.

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