Millionen für neues Lehrlingscenter

Kranhersteller Palfinger baut Standort Lengau um insgesamt 20 Millionen Euro aus

Aushub für die Zukunft in Oberösterreich: Andreas Klauser (Palfinger) Ministerin Margarete Schramböck, Landeshauptmann Thomas Stelzer und Hubert Palfinger
Aushub für die Zukunft in Oberösterreich: Andreas Klauser (Palfinger) Ministerin Margarete Schramböck, Landeshauptmann Thomas Stelzer und Hubert Palfinger © Palfinger

Der Hauptsitz liegt in Salzburg, groß investiert in die Zukunft wird beim Kranhersteller Palfinger allerdings aktuell in Oberösterreich.

Nicht zuletzt angetrieben durch die Investitionsprämie der Regierung nimmt das Unternehmen in den kommenden Monaten rund 40 Mio. Euro in die Hand um aufzurüsten.

Die Summe soll in insgesamt zehn Vorhaben fließen und wird durch die Investitionsprämie des Bundes mit 3,2 bis 3,5 Mio. Euro bezuschusst.

Projekt in Lengau

Das Vorzeigeprojekt entsteht im oberösterreichischen Lengau. 20 Mio. Euro werden in den Ausbau des Standorts an der Landesgrenze zu Salzburg fließen. Geplant sind unter anderem die Erneuerung eines Bearbeitungszentrums, eine neue Instandhaltungshalle oder energieeffizientere Strahl- oder Laseranlagen. Drei Millionen Euro sind für die Produktwelt „Palfinger World“ reserviert.

Eine große Investition in die Zukunft gibt es auch hinsichtlich der Fachkräfte: Den Neubau des Lehrlings- und Weiterbildungszentrums „Palfinger Campus“ lässt man sich 3,7 Mio. Euro kosten.

200 Lehrplätze

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„Wir schaffen 200 top ausgestattete Lehrplätze, die sich auf Digitalisierung und Software-Entwicklung sowie Industrie 4.0 konzentrieren“, so Palfinger-Chef Andreas Klauser. Dazu zähle auch eine neue Lehrlingswerkstatt für Additive Fertigung, Assistenzsysteme und digitale Arbeitswelten.

Neben leistungsfähigeren Produkten wolle sich der Hersteller etwa auf Effizienz und Sicherheit konzentrieren – und digitale Lösungen, die etwa virtuelle Services an Produkten oder virtuelle Produktübergaben ermöglichen.

Stelzer lobt Stärke

Der bei der Präsentation des Projekts anwesende Landeshauptmann Thomas Stelzer die Stärke des Landes Oberösterreich auch in der Krise sowie die Investitionsprämie.

„Oberösterreich ist der Wirtschaftsmotor der Republik. Neben dem Oberösterreich-Plan ist die Investitionsprämie ein wichtiger Baustein, damit dieser Motor weiter auf Touren kommt. Mit Investitionen können wir gerade jetzt die Wirtschaft wieder in Schwung bringen“, so der Landeshauptmann.

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