Mindestens 37 Tote bei Schiffsunglück im Kongo

Bei einem Schiffsunglück im Westen des Kongos sind mindestens 37 Menschen ums Leben gekommen. Etwa 200 weitere Bootspassagiere gelten noch als vermisst, wie der Bürgermeister der Stadt Inongo, Cosmos Mbo Wemba, am Montag erklärte. Rund 180 Menschen konnten nach dem Unglück auf dem See Mai-Ndombe in Sicherheit gebracht werden, sagte er weiter.

Das Boot war demnach am Samstagabend von der Provinzhauptstadt Inongo unterwegs nach Lukanga. Der Besitzer des verunglückten Schiffs sei festgenommen worden, erklärte der Bürgermeister. Das Boot soll für nur rund 80 Passagiere ausgelegt gewesen sein und war daher völlig überladen. Die genaue Unglücksursache werde noch geklärt.

Im zentralafrikanischen Kongo, wo es nur wenige asphaltierte Straßen gibt, ist die Schifffahrt auf Seen und Flüssen ein wichtiges Verkehrsmittel für Fracht und Passagiere. Wegen veralteter Technik und überladenen Schiffen kommt es dabei immer wieder zu Unglücken mit hohen Opferzahlen.

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