Mindestens 33 Tote durch Taifun in Japan – Viele Überschwemmungen

19 Menschen werden noch vermisst — Mehr als 170 Verletzte

Der Taifun „Hagibis“ hat in weiten Teilen Japans massive Überflutungen verursacht.
Der Taifun „Hagibis“ hat in weiten Teilen Japans massive Überflutungen verursacht. © AFP/Jiji Press

TOKIO — Einer der heftigsten Taifune seit Jahrzehnten hat in Japan viele Überschwemmungen verursacht und mindestens 33 Menschen in den Tod gerissen. Mehr als 170 Menschen erlitten Verletzungen. 19 weitere Menschen werden noch vermisst.

Fernsehsender zeigten Luftaufnahmen von überschwemmten Wohngebieten unter anderem in der mit am schwersten betroffenen Provinz Nagano. Auch in vielen anderen Gegenden waren Flüsse übers Ufer getreten und Dämme gebrochen, wodurch Häuser und Straßen überflutet wurden.

Mit Militärhubschraubern und Schlauchbooten wurden Menschen aus überschwemmten Häusern in Sicherheit gebracht. Vielerorts gab es Erdrutsche, umgestürzte Bäume blockierten Straßen. Wegen der Gefahr durch die massiven Niederschläge, die zu den schlimmsten seit rund 60 Jahren zu werden drohten, hatten die Behörden für Tokio und mehrere andere Regionen erstmals die höchste Warnstufe ausgegeben.

Mehr als sechs Millionen Bewohner des Landes wurde geraten, sich vor dem Wirbelsturm „Hagibis“ – der in Japan schlicht Taifun Nummer 19 in der laufenden Saison genannt wird – in Sicherheit zu bringen. In der Bucht von Tokio sank ein Frachtschiff aus Panama, das dort ankerte, als sich der Taifun näherte.

Ein Mensch an Bord kam ums Leben, vier Besatzungsmitglieder wurden am Sonntag gerettet, wie japanische Medien berichteten. Sieben Menschen galten als vermisst.

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