Mindestens 56 Menschen bei Unwettern in Brasilien gestorben

Bei den Überschwemmungen im Südosten Brasiliens sind neuen Angaben zufolge bisher 56 Menschen ums Leben gekommen. Mindestens 47 starben im Bundesstaat Minas Gerais, weitere neun im Nachbarstaat Espirito Santo, wie die Nachrichtenagentur Agencia Brasil am Montag unter Berufung auf die Behörden berichtete. Weitere Menschen galten demnach noch als vermisst.

In beiden Bundesstaaten zusammen mussten seit der vergangenen Woche knapp 30.000 Menschen wegen der heftigen Unwetter und Regenfälle ihre Häuser und Wohnungen verlassen. Der Zivilschutz warnte vor Erdrutschen.

Die Regierung von Minas Gerais rief bisher in 101 Städten und Gemeinden den Notstand aus, darunter in der Regionalhauptstadt Belo Horizonte. Nach Angaben des brasilianischen Wetterdienstes Inmet wurden in Belo Horizonte die intensivsten Regenfälle der vergangenen 110 Jahre verzeichnet. Binnen 24 Stunden fielen demnach am Freitag 171,8 Liter Regen pro Quadratmeter.

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