Mehrere Tote nach schwerem Erdbeben in Süd-Mexiko

Ein Erdbeben der Stärke 7,5 hat am Dienstag den Süden Mexikos erschüttert. Das Zentrum des Bebens lag nach Angaben des Nationalen Seismologischen Instituts in der Stadt Crucecita im Bundesstaat Oaxaca. Die Zahl der registrierten Todesopfer stieg mittlerweile auf vier, wie die nationale Zivilschutzagentur mitteilte. Zuvor hatte der Gouverneur von Oaxaca von einem Toten gesprochen.

Die US-Behörden gaben eine Tsunami-Warnung für die Küsten von Südmexiko, Guatemala, El Salvador und Honduras heraus. Es sei mit bis zu drei Meter hohen Wellen im Umkreis von tausend Kilometern um das Epizentrum des Erdbebens zu rechnen, teilte das US-Tsunami-Warnzentrum im Pazifik mit. Nach wenigen Stunden wurde die Warnung aber wieder aufgehoben.


Die Erschütterungen des Bebens waren nach mexikanischen Behördenangaben auch in der mehr als 700 Kilometer entfernten Hauptstadt Mexiko-Stadt zu spüren gewesen. Menschen rannten auf die Straßen, Büro- und Wohngebäude wankten, wie Reporter der Nachrichtenagentur AFP berichteten.

“Glücklicherweise haben wir keine größeren Schäden”, sagte Mexikos Präsident Andres Manuel López Obrador. Er rief die Bevölkerung dennoch zur Vorsicht im Falle möglicher Nachbeben auf.

Das letzte große Erdbeben in Mexiko ereignete sich im September 2017. Damals kamen 370 Menschen ums Leben.

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