Ministerium: Keine Quarantäne für Kinder bis zum Alter von zehn Jahren

Auch bei bestätigter Covid-19-Infektion eines Kindes keine Absonderung der ganzen Klasse oder Kindergartengruppe mehr

Schule

An Kindergärten, Volksschulen sowie den ersten Klassen AHS-Unterstufe und Mittelschule könnte es zu Änderungen bei Quarantänevorgaben kommen.

Laut Empfehlung des Gesundheitsministeriums können Kinder bis zu zehn Jahren bei einem bestätigten Covid-19-Fall bei einem Mitschüler in der Klasse bzw. in der Gruppe auch nur als „Kategorie-II-Kontakt“ eingestuft werden. Sie müssten dann nicht mehr automatisch in Quarantäne.

Derzeit ist das übliche Vorgehen an der Schule anders: Wird bei einem Kind eine Covid-19-Infektion festgestellt, wird es abgesondert. Sämtliche Mitschüler werden als „Kontaktpersonen der Kategorie I“ ebenfalls für zehn Tage nach dem Letztkontakt mit dem infizierten Mitschüler in die Quarantäne geschickt.

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Laut den Ministeriums-Empfehlungen könnte das künftig anders ablaufen. Abgesondert wird dann nur das betroffene Kind. Bei den anderen ist ein PCR-Test vorgesehen.

Werden dabei mehr als zwei Kinder in einem Abstand von weniger als zehn Tagen in Klasse bzw. Gruppe positiv getestet oder ist dies bei einer Lehrkraft bzw. Betreuungsperson der Fall, kann die Gesundheitsbehörde die ganze Klasse oder Gruppe bzw. Teile dann doch in Quarantäne schicken.

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