Missgeschick kostete Zoidl den Gesamtsieg

Bitterer Final-Krimi der OÖ-Rad-Rundfahrt — Bilanz aber sehr positiv

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Am Samstag wurde in Hinterstoder die Passstraße auf die Höss bis 22 Uhr gereinigt, nach einem nächtlichen Unwetter begannen die freiwilligen Helfer um fünf Uhr früh von vorne. Die Anstrengungen wurden mit einem Herzschlagfinale belohnt.

„Ein Riesen-Pech“

Lokalmatador Riccardo Zoidl (Felbermayr Wels) und der Franzose Alexis Guerin (Team Vorarlberg) setzten sich am rund zehn Kilometer langen Schlussanstieg 4000 Meter vor dem Ziel ab — und in der letzten Kehre überholte Guerin den Sieger von 2013, schnappte sich nach vier schweren Etappen mit nur einer Sekunde Vorsprung den Gesamtsieg.

„Mir ist ein Missgeschick passiert, ich hab in der letzten Kurve mit dem Pedal aufgesetzt. Bitter“, erklärte ein enttäuschter Zoidl im Ziel. „Ein Riesen-Pech“, litt auch OÖRV-Präsident Paul Resch mit. Ansonsten zeigte sich der Cheforganisator überaus zufrieden.

„Es haben viele Leute irrsinnig gut gearbeitet, vom internationalen Verband und den Teamchefs gab es viel Lob.“ Ein Ziel fürs nächste Jahr hat der umtriebige OÖ-Chef auch schon ausgegeben — „500 Teilnehmer bei der Hobby-Challenge.“ Heuer waren es knapp 200.

Von Tobias Hörtenhuber

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