Mit 26 Jahren fängt die Karriere an

Neo-Blau-Weiß-Profi Nicolas Wimmer trifft am Samstag auf Ex-Klub Steyr

Mehr als vier Jahre trug Nicolas Wimmer (vorne/l.) das Steyr-Trikot, morgen trifft er mit BW Linz auf seinen Ex-Klub.
Mehr als vier Jahre trug Nicolas Wimmer (vorne/l.) das Steyr-Trikot, morgen trifft er mit BW Linz auf seinen Ex-Klub. © GEPA

Mit dem 5:2-Erfolg über die zweite Mannschaft von Rapid übernahm der FC Blau-Weiß Linz die Tabellenführung in der 2. Fußball-Liga.

Obwohl nicht aufstiegsberechtigt, feierte die Brunmayr-Elf den achten Sieg im neunten Frühjahrsmatch.

Ein wesentlicher Bestandteil ist seit diesem Winter auch Verteidiger Nicolas Wimmer. Nach über vier Jahren beim SK Vorwärts Steyr unterschrieb der 26-Jährige seinen ersten Profivertrag.

„Ich bin sehr gut aufgenommen worden, es war wenig Zeit, aber mit den Erfolgen ist man schnell integriert“, sagte der in Linz längst unumstrittene Stammspieler.

Viele Freundschaften

Am Samstag (14.30) wartet das erste Aufeinandertreffen mit seinem Ex-Klub. Vorwärts konnte sich mit drei Siegen in Folge zuletzt Luft im Kampf gegen den Abstieg verschaffen.

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„Es ist schon ein besonderes Spiel, ich hatte eine super Zeit dort, das sind alles Freunde von mir geworden“, so Wimmer, der nach wie vor in Steyr wohnt und mit seinen ehemaligen Kollegen wöchentlich in Kontakt steht.

Mit der Chance, Profi zu werden, habe er nach schweren Verletzungen gar nicht mehr gerechnet. „Jetzt hoffe ich, dass es noch einmal einen Schritt nach oben geht.“

Bundesliga ist das Ziel

Soll heißen: die Bundesliga ist das große Ziel des Abwehrspielers, der im Nachwuchs für Pichling, den LASK und Ried sowie anschließend für Donau Linz kickte. Der Vertrag bei BW Linz läuft bis 2023, dann dürften die Stahlstädter aufgrund des neuen Stadions endlich auch aufsteigen. „Ich will mit Blau-Weiß rauf“, betonte Wimmer.

Aber auch heuer hat er mit den Linzern noch einiges vor. Den nun eroberten Tabellenplatz eins möchte man jedenfalls nicht mehr abgeben. „Wir schauen von Spiel zu Spiel, aber das Ziel ist schon, am Schluss ganz oben zu stehen und uns mit dem Meistertitel zu belohnen.“

Von Christoph Gaigg

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