Mit 36,7 Grad wandert Juni-Temperaturrekord nach Osten

Abkühlung ist mehr als angebracht © APA/HELMUT FOHRINGER

Knapp vor dem Monatsende ist am Mittwoch der vor zehn Tagen in Vorarlberg aufgestellte Juni-Temperaturrekord für dieses Jahr an der ZAMG-Wetterstation in Bad Deutsch-Altenburg in Niederösterreich mit 36,7 Grad noch einmal überboten worden. Vom Juni-Rekord waren die Werte aber deutlich entfernt. Somit bleibt es bei den 38,6 Grad, die am 20. Juni 2013 in Waidhofen/Ybbs ebenfalls in Niederösterreich gemessen worden sind.

Insgesamt registrierte die Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) große Unterschiede zwischen West- und Ostösterreich. In Niederösterreich, Wien und dem Burgenland hatte es stellenweise um die 35 Grad, weiter nach Westen größtenteils nur zwischen 20 und 26 Grad.

Ein Blick auf die Höchstwerte (Stand: 16.50 Uhr) zeigt nach Deutsch-Altenburg jeweils Messstellen aus dem Osten, von Gänserndorf bis Neusiedl am See, die noch Werte jenseits der 35 Grad erreichten, Wien-Innere Stadt registrierte 34,8 Grad. Waren es am Montag noch über 190 Messstationen mit zumindest 30 Grad oder darüber, reduzierte sich deren Zahl aktuell so auch auf gerade noch einmal über 60.

Vor zehn Tagen, am Sonntag, dem 19. Juni, haben sich die Temperaturen in Österreich erstmals an die jeweiligen Bundesländerekorde für Juni genähert. Und in Vorarlberg wurde der bisherige Höchstwert dann knapp übertroffen: 36,5 Grad war es um 15.00 Uhr in Feldkirch heiß. Die Bundeslandrekorde für Juni blieben mit den 36,5 Grad in Vorarlberg und 38,6 Grad in Niederösterreich (Waidhofen/Ybbs 2013) unverändert.

Anlass zur Freude sind diese Rekorde als weitere Marksteine der Klimakrise allesamt keine, die aus den extremen Temperaturen resultierenden Unwetter haben das ganze Monat hindurch immer wieder für schwere Schäden in ganz Österreich gesorgt. In der Nacht auf Mittwoch war dann der Raum Villach ein Zentrum der Wetterextreme. Auch ein Mann kam bei einem Murenabgang in Treffen ums Leben. Neben Kärnten war auch der Salzburger Lungau stark betroffen, in Tamsweg wurde am Mittwochvormittag Zivilschutzalarm wegen Hochwasser ausgelöst, jedoch hat sich die Situation im Laufe des Tages dort wieder entspannt.

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