Mit dem E-Scooter unterwegs

Mobilitätstipp von ÖAMTC-Verkehrsexpertin Petra Riener

E-Scooter prägen seit März dieses Jahres das Linzer Stadtbild. Wer keinen eigenen besitzt, kann sich von derzeit vier Anbietern einen ausborgen. Und das relativ einfach: App vom jeweiligen Betreiber downloaden, die benötigten Informationen sowie Kreditkarten-Details und E-Mail-Adresse angeben und schon kann der gewünschte E-Scooter aktiviert werden.

„Zu beachten ist das gesetzlich vorgeschriebene Alterslimit von zwölf Jahren beziehungsweise neun, oder zehn Jahren als Inhaber eines Radfahrausweises. Bei jüngeren Kindern muss eine Begleitperson von zumindest 16 Jahren dabei sein“, erklärt Petra Riener, Verkehrssicherheitsexpertin beim ÖAMTC Oberösterreich. Die Geräte müssen mit einer wirksamen Bremsvorrichtung, mit Rückstrahlern oder Rückstrahlfolien, die nach vorne in Weiß, nach hinten in Rot und zur Seite in Gelb wirken sowie bei Dunkelheit und schlechter Sicht mit weißem Licht nach vorne und rotem Rücklicht, ausgestattet sein.

„Es sind grundsätzlich die für Radfahrer geltenden Verkehrsvorschriften zu beachten. Insbesondere gilt sinngemäß die Benützungspflicht für Radfahranlagen“, so Riener. In Fußgängerzonen, Wohnstraßen und auf Gehsteigen muss die Geschwindigkeit an den vorhandenen Fußgängerverkehr angepasst werden. Je mehr Fußgänger, desto langsamer muss man fahren.

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