Mit einem Lächeln Richtung Olympia

Karate: Entwarnung bei Plank, „nur“ Knieprellung — „Habe Glück gehabt“

Unmittelbar vor dem Gespräch beim VOLKSBLATT erhielt Bettina Plank Entwarnung in Bezug auf ihre Knieverletzung, dementsprechend gut war die Laune der Karate-Lady.
Unmittelbar vor dem Gespräch beim VOLKSBLATT erhielt Bettina Plank Entwarnung in Bezug auf ihre Knieverletzung, dementsprechend gut war die Laune der Karate-Lady. © Röbl

Von Tobias Hörtenhuber

„Ich hab Glück gehabt, es ist nur eine Prellung“ — Bettina Plank war die Erleichterung im Gespräch mit dem VOLKSBLATT anzusehen. Ihre in Moskau erlittene Verletzung im rechten Knie stellte sich als nicht gravierend heraus. Die 27-Jährige kann ab sofort wieder normal trainieren, der Kampf um ein Ticket für die Olympia-Premiere der Karateka 2020 in Tokio mit voller Intensität fortgesetzt werden.

„Gelassen bleiben“

Sieben Turniere stehen bis zur „Deadline“ am 6. April noch an, das nächste Ende November in Madrid. Plank liegt derzeit als Dritte der Weltrangliste (-50 kg) gut im Rennen, insgesamt gibt es aber nur zehn Tickets pro Gewichtsklasse, nur vier davon über das Ranking. „Je näher es zum Ende geht, desto angespannter ist man“, gab die Wels-Kämpferin zu.

Das Entscheidungsturnier im Mai in Paris, wo die letzten drei Tickets vergeben werden, möchte sie sich jedenfalls ersparen. Denn eine frühzeitige Quali würde es ihr ermöglichen, in der Klasse bis 55 kg zu kämpfen. In Tokio werden nämlich die beiden Klassen zusammengelegt. „Dass ich deshalb aber zunehme, bringt nichts, im Karate geht es um Schnellkraft“, meinte Plank. Sehr wohl würde sich jedoch die Taktik gegen schwerere Gegnerinnen ändern.

Bis dahin heißt es aber, „gelassen bleiben und die Leistung auf den Punkt bringen“, schmunzelte Plank.

Wie ist Ihre Meinung?