Mit Kleinkindern nicht in die Hitze

Kinderarzt: Eltern sollten Urlaub oder Ausflug gut planen

Je kleiner die Kinder sind, desto weniger können sie ihr Hitzeempfinden kommunizieren. Daher ist es wichtig, dass Eltern vorausschauend planen und Schutzmaßnahmen ergreifen.
Je kleiner die Kinder sind, desto weniger können sie ihr Hitzeempfinden kommunizieren. Daher ist es wichtig, dass Eltern vorausschauend planen und Schutzmaßnahmen ergreifen. © candy1812 - stock.adobe.com

Mit dem Beginn der Ferien stehen für Familien zahlreiche Bade- und Urlaubstage an. Gerade für kleine Kinder bedeuten heiße Temperaturen aber eine große Gefahr. Doch Eltern können etwa mit der Wahl des Urlaubsortes und durch das Beherzigen von einfachen Verhaltensregeln eine Überhitzung der Kinder verhindern.

Grundsätzlich gilt: Je größer die Kinder sind, desto besser können sie ihr Hitzeempfinden einschätzen und auch kommunizieren, wenn Ihnen zu heiß ist. Je kleiner die Kinder, umso empfindlicher sind sie gegenüber Hitze – und können das oft auch schlecht ausdrücken.

„Eltern sollten deshalb bei jeder Planung des Urlaubs oder eines Ausflugs berücksichtigen, dass ihre kleinen Kinder nicht größerer Hitze ausgesetzt sind“, so Primar Martin Henkel, Leiter der Abteilung für Kinder- und Jugendheilkunde am Ordensklinikum Linz Barmherzige Schwestern.

„Siesta“ über Mittag

So sollte überall genügend Schatten vorhanden sein bzw. Urlaubsorte vermieden werden, in denen die Temperaturen länger über 30 Grad steigen. Über Mittag sollte eine „Siesta“ gehalten werden, erst am späten Nachmittag kann es wieder ins Freie gehen. Genügend Wasser oder Tee sollte immer mit dabei sein.

Klimaanlagen in Kinderzimmern könnten im Süden durchaus eine Notwendigkeit sein. In unseren Breiten empfiehlt Henkel aber Maßnahmen wie der kompletten Abdunklung des Zimmers während der Sonnenzeiten und Lüften vor dem Schlafengehen .

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