Mitarbeiter der Stadt Wien nähen nun Mund-Nasen-Schutz

Die Stadt Wien hat angefangen, Mund-Nasen-Schutz für ihre Mitarbeiter zu produzieren: In der MA 34 (Bau- und Gebäudemanagement) werden nun Masken in Eigenproduktion für jene Mitarbeiter hergestellt, die in besonders exponierten Arbeitsstellen zum Beispiel im Rathaus oder bei den Gesundheitsbehörden arbeiten. Die ersten 1.500 Exemplare sollen nach Ostern fertig sein.

Die Stoffmasken werden von 50 Raumpflegerinnen in Heimarbeit hergestellt, hieß es in einer Aussendung von Wohnbaustadträtin Kathrin Gaal (SPÖ) am Donnerstag. Diese hätten sich freiwillig für den Näheinsatz gemeldet.

Das für das Projekt notwendige Zubehör – teils handelt es sich um rare Ware – wurde bereits besorgt. „Mit etwas Glück konnte ein Restposten von insgesamt 77 Metern dunkelgrauem Baumwollstoff kurzfristig angekauft werden. Die Bänder und das erforderliche Nähgarn waren im Betrieb vorhanden“, hieß es in der Aussendung.

Derzeit werden in einer Werkstätte die Maskengrundformen zugeschnitten. Für rund 500 Stück seien bereits die Basismaterialen zusammengestellt – also Stoff, Band und Garn, hieß es.

Der Plan ist, dass nach Ostern in einer ersten Etappe 750 Mitarbeiter der MA 34 in exponierten Positionen jeweils zwei Stoffmasken erhalten sollen. Dabei handelt es sich um Raumpfleger, Hausarbeiter, Portiere, Amtshauswarter, Werkstättenmitarbeiter und Stützpunktleiter des Bau- und Gebäudemanagements. In weiterer Folge werden dann sämtliche 1.250 MA 34-Mitarbeiter mit dem genähten Mund-Nasen-Schutz versorgt werden. In Summe sollen 2.500 Mund-Nasen-Schutzmasken hergestellt werden.

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