Moskau intensiviert Luftangriffe – Selenskyj für weitere Sanktionen

Ukraine spricht von zivilen Schäden nach „Angriff auf Waffenlieferung“

Wie sich die Bilder gleichen. Nach dem Fall von Mariupol steht nun Sewerodonezk.im Fokus der russischen Angriffe.
Wie sich die Bilder gleichen. Nach dem Fall von Mariupol steht nun Sewerodonezk.im Fokus der russischen Angriffe. © AFP/Messinis

Russland intensiviert nach ukrainischen Angaben seine Luftangriffe in der gesamten Ukraine. Die russische Armee setze „ihre Raketen- und Luftangriffe auf das gesamte Territorium“ fort und habe „die Intensität erhöht“, erklärte der Generalstab der ukrainischen Armee am Sonntag. Demnach setzt Moskau zunehmend die Luftwaffe ein, „um wichtige Infrastrukturen zu zerstören“. Ukrainische Behörden bestätigten u. a. einen Raketenangriff auf die Ortschaft Malyn westlich von Kiew.

Bedeutende westliche Waffenlieferung zerstört

Das Verteidigungsministerium in Moskau hatte am Samstag erklärt, in Malyn mit „hochpräzisen seegestützten Langstreckenwaffen“ eine bedeutende westliche Waffenlieferung zerstört zu haben. Die ukrainischen Behörden sprachen hingegen von Schäden an „ziviler Infrastruktur“.

In der östlichen Donbass-Region versuchen die russischen Truppen nach der kompletten Einnahme der Hafenstadt Mariupol nun offenbar, auch die letzten ukrainischen Stellungen zu erobern. Unter den im Stahlwerk Asowstal gefangen genommenen Kämpfern sind laut den prorussischen Separatisten auch 78 Frauen.

In der Region Luhansk werden inzwischen nur noch die durch einen Fluss getrennten Städte Sewerodonezk und Lyssytschansk von der Ukraine kontrolliert.

Präsident Wolodymyr Selenskyj hat indes weitere Sanktionen gefordert. Darüber habe er auch mit Italiens Regierungschef Mario Draghi gesprochen, sagte das Staatsoberhaupt in einer in der Nacht auf Sonntag veröffentlichten Videobotschaft.

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