Moto Guzzi V85 TT – Ehrensache

Seit 1946 fährt die Leibgarde des italienischen Staatspräsidenten auf Motorrädern, gefertigt in Mandello del Lario. Auf Basis dieser 75-jährigen Partnerschaft entstand die Moto Guzzi V85 TT Guardia d'Onore: Eine auf 1946 Exemplare limitierte Edition mit Sonderausstattung und Jubiläumsbox.

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Ein klingender Name, ein hellklingender Motor und viel edles Klingkling: Das ist die Moto Guzzi V85 TT Guardia d’Onore, die den italienischen Erfindungsreichtum feiert und jede noch so kleine Reise zu einem unvergesslichen Erlebnis macht.

Ehrensache, dass sie auch fahrtechnisch raffiniert ist. Schließlich ist sie die Maschine des italienischen Staatspräsidenten, das ist übrigens seit 2015 Sergio Mattarella. Aber zurück zur wuchtigen Maschine.

Typenschein

Moto Guzzi V85 TT d´Onore

Preis: ab € 13.999,- inkl. Steuern und Abgaben; Testmotorradpreis € 13.999,- Steuer: € 295,37 jährlich Garantie: 2 Jahre ohne km-Beschränkung Service: erstes Service nach 1000 km, danach alle 5000 km

Technische Daten: Motor: luftgekühlter, längsliegender V-Zweizylindermotor mit Direkteinspritzung, 853 cm³, 56 kW/76 PS bei 7500 U/min, max. Drehmoment 82 Nm bei 5000 U/min Getriebe: Sechsgangschaltung Antrieb: Kette rechts Höchstgeschwindigkeit: 195 km/h Fahrwerk: Stahlrahmen, vorne hydraulische, 41 mm Upside-down-Teleskopgabel, Lenkkopfwinkel 25,7°, hinten Schwingarm einseitig mit Monostoßdämpfer, vorne 320 mm Zweischeibenbremse, hinten 260 mm Einscheibenbremse Regelsysteme: ABS, ASR

Eckdaten: Sitzhöhe: 830 Millimeter Gesamtlänge: 2240 Millimeter Radstand: 1530 Millimeter Eigengewicht: 240 Kilogramm Gesamtgewicht: 455 Kilogramm Tankvolumen: 23 Liter Reifen vorne: 110/80 R19 59V Reifen hinten: 150/70 R17 69V

Die edle und sauber verarbeitete zweisitzige Moto Guzzi fährt sich sowohl auf als auch abseits befestigter Straßen entspannt und komfortabel. Dafür sorgen unter anderem ihre langen Federwege und das große Windschild.

Die Sitzposition ist erhaben, der Durchzug des Zweizylinders immer mächtig, der Euro-5-Motor noch dazu kernig aber nie übermäßig laut. Die Lenkung der Italienerin ist feinfühlig, die Bremsen sind bombastisch, die Sechsgangschaltung ohne Fehl und Tadel und auch der Verbrauch geht mit gut vier Litern schwer in Ordnung.

Dazu gibt es ein einfach zu bedienendes Digitaldisplay, einen Tempomaten und dank wuchtigem 23-Liter-Tank einen Aktionsradius von gut 500 Kilometern, was sie als mondäne Reisemaschine prädestiniert.

Schwächen muss man mit der Lupe suchen: Sie ist nicht sonderlich wendig und die 830 Millimeter Sitzhöhe sind für Kleingewachsene eine Herausforderung; aber ansonsten ist die d’Onore nahe an der Perfektion.

Fazit

Ein limitiertes, edles Schmankerl und jeden Cent der 13.999 Euro wert.

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